Stress reduzieren: 6 Tipps für mehr innere Ruhe

Schlaf & Entspannung

Stress reduzieren: Zur Ruhe kommen mit ätherischen Ölen


Immer im Stress – aber das schaffst du schon irgendwie? Vielleicht eine Weile – aber auf Dauer beeinträchtigt Stress nicht nur die Stimmung, sondern auch die körperliche Gesundheit.

Wie man mit 6 einfachen Maßnahmen und ätherischen Ölen Stress reduzieren und sein inneres Gleichgewicht wieder in Balance bringen kann.

Stress reduzieren mit ätherischen Ölen – ätherische Öle, Atmung und bewusste Auszeit für mehr innere Ruhe

Warum so viele Menschen im Stress sind

Stress reduzieren – das wünschen sich heute mehr Menschen denn je. Beruf, Familie, ständige Erreichbarkeit, Nachrichtenflut und die Anforderungen des Alltags sorgen dafür, dass viele dauerhaft unter Anspannung stehen. Laut einer aktuellen Studie fühlt sich fast jeder zweite Deutsche regelmäßig stark gestresst.

Kein Wunder also, dass sich so viele nach mehr Ruhe, Gelassenheit und innerer Balance sehnen und bei Instagram und TikTok Anti-Stress-Tipps sammeln wie Tupperware ohne Deckel im Küchenschrank, weil keiner wirklich passt. Hirn und Nervensystem brauchen aber gerade in stressigen Zeiten nicht noch mehr Informationen. Sie brauchen vor allem eines: Sicherheit.

Denn die wichtigste Aufgabe unseres klugen und kreativen Gehirns ist nicht, klug und kreativ zu sein, sondern unser Überleben zu sichern. Deshalb überprüft es ununterbrochen unsere Umgebung und stellt sich dabei ständig eine einzige Frage:

„Bin ich sicher?“

Wenn unser Hirn diese Frage nicht eindeutig mit „Ja“ beantworten kann, ist die Amygdala, unser „Alarmzentrum“ im limbischen System, beunruhigt und schaltet unser Nervensystem in den Alarmmodus: Stresshormone werden ausgeschüttet, Herzschlag und Atmung beschleunigen sich und der Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor.

In diesem Zustand ist der denkende Teil unseres Gehirns weder besonders klug noch kreativ, sondern läuft im Sparprogramm.
Wir greifen auf alte Gewohnheiten zurück, reagieren schneller gereizt und verlieren oft den Zugang zu Kreativität, Leichtigkeit und Lebensfreude. Wir schlafen schlecht, können uns nicht entscheiden und fühlen uns von den einfachsten Aufgaben gestresst und überfordert.

Woran man erkennt, dass das Nervensystem überlastet ist

Stress ist viel mehr als ein unangenehmes Gefühl. Doch tatsächlich merken viele Menschen erstmal gar nicht, dass sie mitten im Stressmodus sind, weil es für sie schon längst zum neuen Normal geworden ist. Das Gedankenkarussell dreht sich, wir grübeln und kommen mit allem, was wir tun, irgendwie nicht weiter.

Das ist Stress.

Und den haben wir – ohne es zu wollen – oft selbstgemacht.
Zum Beispiel, indem wir morgens nach dem Aufwachen erstmal auf dem Handy Social Media oder die Nachrichten checken – und damit vielleicht sogar mit dem anfangen, womit wir abends aufgehört haben.

So verständlich es ist, in einer zunehmend unsicheren Welt zu versuchen, den Überblick zu behalten, so schädlich kann das für unser Nervensystem sein. Denn unser Hirn braucht nicht noch mehr Informationen, Wissen oder noch bessere To-Do-Listen. Es braucht Sicherheit, damit wir uns entspannen können.

Stress ist eine völlig normale Reaktion

Stress äußert sich nicht nur in Gedankenschleifen, innerer Unnruhe und schlechtem Schlaf, sondern auch körperlich: Jedes Mal, wenn der Puls rast, sich Nacken und Kiefer verspannen, der Appetit ausbleibt – oder wir im Gegenteil Heißhunger haben –, befinden sich unser autonomes Nervensystem im Stressmodus.
Unser Hirn schaltet unseren Körper in Alarmbereitschaft.

Das ist zunächst völlig normal.

Stress ist eine uralte Überlebensreaktion unseres Körpers.
In belastenden Situationen werden die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet und sorgen dafür, dass wir schnell reagieren, leistungsfähig bleiben und Herausforderungen bewältigen können.

Das Problem beginnt erst dann, wenn dieser Alarmzustand nicht mehr endet.

Denn eigentlich ist unser Nervensystem dafür gemacht, nach einer Belastung wieder in die Entspannung zurückzufinden. Nach einer stressigen Situation sollte der Körper das Signal erhalten: „Die Gefahr ist vorbei. Du bist sicher.“

Aber genau dieser Schritt kommt uns in unserem Alltag oft abhanden: Wir hetzen von Termin zu Termin, schlafen schlecht, sind ständig erreichbar und gönnen uns kaum noch echte Erholungsphasen. Die Folge: Unser Körper „lernt“ Stress.

Wie aus Stress chronischer Stress wird

Mit der Zeit gewöhnt sich das Nervensystem an den Alarmzustand.
Es reagiert immer schneller auf Belastungen und findet immer schwerer zurück in die Ruhe. Die innere Anspannung wird zum Normalzustand.

Der Cortisolspiegel bleibt dauerhaft erhöht. Schlechter Schlaf, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Gereiztheit, Verspannungen, Heißhunger und Lust auf Süßes können die Folge sein. Viele Betroffene haben das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen – selbst dann, wenn eigentlich gar kein akuter Stressauslöser vorhanden ist.

Die gute Nachricht: Was das Nervensystem lernen kann, kann es auch wieder verlernen.

Je früher wir unserem Körper regelmäßig Signale von Sicherheit, Ruhe und Entspannung geben, desto leichter findet er zurück in sein natürliches Gleichgewicht.

Stress reduzieren: 6 wirksame Wege zurück in die Balance

Unter Stress übernimmt unser „Reptilienhirn“, also jener alte Teil unseres Gehirns, der dafür sorgt, dass wenigstens alle Basisfunktionen laufen – mehr aber nicht.

Dem Stress rational und mit klugen Gedanken wie „So schlimm ist es doch gar nicht“ beizukommen, funktioniert deshalb nicht. Denn Stress spielt sich in den tiefsten Schichten unseres Bewusstseins ab – und genau da müssen wir hin, um unserem Nervensystem wieder die Sicherheit zu geben, die es braucht, um sich zu entspannen:

Stress reduzieren mit ätherischen Ölen – praktische Tipps zu Entspannung, Bewegung, Ernährung, Natur und Resilienz

Reizüberflutung reduzieren

Es ist eine Binsenweisheit, aber man kann es nicht oft genug wiederholen – wir müssen uns selbst immer wieder zur Ruhe bringen und dafür sorgen, dass das ständige Bombardement mit Stressauslösern zumindest gelegentlich verstummt. Das heißt: Handy weglegen (besonders morgens und abends) und zur Ruhe kommen – und raus aus dem Mental Load und People Pleasing Hamsterrad.

Selbstwirksamkeit stärken

Selbstwirksamkeit ist eine der wichtigsten Säulen der Resilienz: „Ich tue etwas und merke, dass ich damit etwas bewirken bzw. ändern kann.“ Das macht Mut, stärkt das Selbstvertrauen und hilft auch gegen Stress.
Sicher, wir können nicht alle Lebensumstände ändern, die uns stressen – aber einige schon. Doch leider legen wir oft die Hände in den Schoß, ohne es überhaupt versucht zu haben, weil wir glauben, sowieso nichts bewirken zu können. Das nennt man in der Psychologie erlernte Hilflosigkeit – und die kann man ändern!

Flow statt Multitasking

„Flow” ist der besondere Zustand, in dem wir uns 100%ig auf eine ein­zi­ge Auf­ga­be konzentrieren. Wir sind völlig bei uns und tief in unsere Aufgabe versunken.
Es ist ein Zustand höchster Entspannung und eine unserer schärfsten Waffen gegen Stress. Um in den Flow zu kommen, müssen wir unser Mul­ti­tas­king stop­pen, das Han­dy zur Sei­te legen und uns die Zeit für etwas nehmen, das wir rich­tig ger­ne tun: malen, musi­zie­ren, Yoga, schrei­ben, lesen, den Gar­ten umgra­ben, bas­teln, puzzeln – oder vielleicht sogar bügeln? Welche Aktivität uns in den Flow bringen kann, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wichtig ist: Es macht Spaß – und man nimmt sich regelmäßig (!) Zeit dafür.

Stoffwechsel und Ernährung

Wenn’s morgens schnell gehen muss, landen wir leider oft beim (gezuckerten) Schoko-Müsli oder dem Buttercroissant vom Bäcker auf die Hand … und geben unserem Stoffwechsel damit die erste Klatsche, an der er im wahrsten Sinn des Wortes den ganzen Tag zu knabbern hat.
Denn das ständige Auf und Ab von Insulin und Blutzucker stresst unseren Stoffwechsel und lässt uns außerdem schlecht schlafen. „Echtes Essen” – das ist alles, was eine möglichst kurze Zutatenliste hat – -ist eine wichtige Säule der Stressreduktion. Mehr lesen: Abnehmen mit ätherischen Ölen

Bewegung: 7.000 bis 8.000 Schritte pro Tag

Stress berei­tet uns auf „Flucht oder Kampf” vor, also Bewe­gung. Wer nach der Arbeit mit Stress­hor­mo­nen voll­gepumpt nach Hau­se kommt und sich aufs Sofa plump­sen lässt, um bei Bier und Chips vorm Bildschirm zu ent­span­nen, macht genau das Fal­sche.
Stress­hor­mo­ne wer­den durch Bewe­gung abge­baut. Wer sich regel­mä­ßig bewegt, schützt sich vor chro­ni­schem Stress und schläft außerdem bes­ser. Das muss nicht kompliziert sein: Der tägliche Spaziergang (am besten nach dem Essen) bewirkt schon unglaublich viel!

Die Kraft der Natur nutzen

Unser Nervensystem reagiert auf ganz einfache Signale, die ihm das Gefühl „Du bist sicher“ geben. Diese Signale sollten wir ihm geben, besonders dann, wenn es gerade stressig ist:

– Den Blick weiten: Im Stress verlieren wir oft den Überblick und unseren Blick fürs Wesentliche. Deshalb eine Pause machen und den Blick in die Ferne lenken – am besten ins Grüne!
– Atmen: Ruhige, tiefe Atemzüge signalisieren ebenfalls Sicherheit.
– Ätherische Öle: Düfte wirken direkt auf unser limbisches System und sorgen so für Ruhe und Entspannung.

Ätherische Öle bei Stress und Anspannung

Auch ätherische Öle können dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen und sein inneres Gleichgewicht zu stärken. Der Duft reiner ätherischer Öle (nicht synthetische Duftstoffe!) erreicht innerhalb von Sekunden die Amygdala und kann helfen, den Alarm zu beruhigen.

Bewährte und beliebte ätherische Öle bei Anspannung sind zum Beispiel:

Infografik zu wichtigsten ätherischen Ölen gegen Stress: Weihrauch, Wild Orange, Bergamotte, Baumöle und Rose

Wichtig ist: Ätherische Öle sind kein Esoterik-Spielzeug, sondern können echte Bausteine im Stressmanagement sein. Es ist sinnvoll, sie bewusst und regelmäßig für sich und seinen Körper zu nutzen – nicht nur, wenn man gerade daran denkt oder total gestresst ist.

Dann können ätherische Öle echte Gamechanger sein, um auch langfristig das Nervensystem zu beruhigen und wieder mehr Kraft und Lebensfreude zu haben.

Stress ist viel mehr als „nur” ein Gefühl

Stress ist mehr als „nur” ein Gefühl – er kann uns krank machen, wenn er immer da ist und chronisch wird. Einfach die Zähne zusammenzubeißen und den Dauerstress irgendwie aushalten, ist deshalb keine Lösung.

Aber Stress ist nicht unausweichlich und wir können selbst eine ganze Menge tun, um wieder mehr Sicherheit zu gewinnen. Eine der wichtigsten Fragen dabei ist: Worauf richte ich meinen Fokus: Auf das, was mir Angst macht? Oder darauf, was mir Orientierung gibt?

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ist eines der wichtigsten Grundprinzipien der Resilienz. Wir haben nicht auf alle Lebensumstände einen Einfluss – wie wir mit ihnen umgehen aber schon.

Wie immer gilt: Es ist nicht die eine große Veränderung, die dem Leben eine neue Richtung gibt, sondern viele kleine Stellschrauben, die wir drehen können, damit sich der Alltag (wieder) leichter und entspannter anfühlt.

Alles auf einmal wirst du nicht schaffen, aber „jeden Tag ein bisschen besser” schon.
Der Duft der ätherischen Öle wird dir dabei helfen.

Melde dich sehr gerne, wenn du Fragen zu diesem Beitrag hast oder mehr zum Thema „Stress reduzieren mit ätherischen Ölen“ erfahren möchtest.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Neu-Ausrichten und Neu-Justieren deiner persönlichen Stellschrauben – und vor allem: Weniger Stress!
Liebe Grüße
Susanne

Wo kann man doTERRA Öle sicher kaufen?

Die ätherischen Öle von doTERRA werden ausschließlich über doTERRA und autorisierte Wellness-Berater*innen vertrieben.

Bitte kaufe doTERRA Produkte nicht über Amazon, eBay, Etsy oder andere Marktplätze. Diese Anbieter sind nicht autorisiert. In der Vergangenheit wurden dort bereits gefälschte, verunreinigte oder falsch gelagerte Produkte angeboten. Wenn dir Reinheit, Qualität und eine sichere Anwendung wichtig sind, solltest du deine Öle ausschließlich über offizielle Bezugsquellen beziehen.

Wo kann man doTERRA Öle sicher kaufen? Übersicht zu autorisierten Bezugsquellen für Original doTERRA Öle und wichtige Hinweise zum Kauf ätherischer Öle

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Blog Geschenke made For Mama: Wissenschaft trifft Wohlgefühl

Hallo, mein Name ist Susanne; ich bin Biologin und arbeite seit 2016 als unabhängige (und sehr begeisterte) Wellness-Beraterin mit den ätherischen Ölen von doTERRA.
Auf meinem Blog Geschenke made for Mama möchte ich die Biologie hinter Alltagsphänomenen erklären, damit sie für dich und nicht gegen dich arbeiten. Dazu gehören auch ätherische Öle, die in vielen Bereichen viel Gutes tun können. Das Leben mit ätherischen Ölen ist nicht perfekt – aber besser!

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Ich bin Biologin und keine Ärztin, und darf keine ärztlichen Empfehlungen geben. Die auf dieser Seite dargestellten und beschriebenen Produkte und Empfehlungen sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu heilen. Die Produkte ersetzen nicht die ärztliche oder psychologische Versorgung.

Ich arbeite ausschließlich mit den ätherischen Ölen von doTERRA, weil ich sie für die qualitativ besten halte. Meine Erfahrungen und Kenntnisse, über die ich hier berichte, beziehen sich daher nicht auf die Öle anderer Marken.

Weiterlesen im Blog Geschenke made for Mama:

Besser schlafen mit ätherischen Ölen – natürliche Unterstützung bei Einschlaf- und Durchschlafproblemen

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Die Wissenschaft kennt mehr als 100 unterschiedliche Ursachen für schlechten Schlaf – viele davon haben etwas mit unserem Stoffwechsel und hormoneller Dysbalance zu tun.

Warum wir schlecht schlafen – und welche ätherischen Öle helfen können, um zur Ruhe zu kommen und besser zu schlafen.
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Yoga mit ätherischen Ölen für Entspannung, innere Ruhe und Vagusnerv-Aktivierung während einer sanften Yoga- und Atemübung

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Leichter abnehmen mit ätherischen Ölen – Stress, Schlafmangel und Hormone blockieren Fettabbau trotz wenig Essen

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7 Tipps, wie man den Stoffwechsel auf natürlichem Weg wieder in die richtigen Bahnen lenken kann: für mehr Wohlbefinden, aber auch zum Abnehmen, wenn die Waage trotz Diät und Kalorienzählen einfach nicht mitspielen will.
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Der doTERRA Serenity Stick mit Baldrian ist ein sanft duftender Aromastick, der innere Ruhe, Gelassenheit und Entspannung auf natürliche Weise unterstützt. Die Kombination aus ätherischen Ölen und Baldrian entfaltet ihr wohltuendes Aroma besonders am Abend, um zur Ruhe zu kommen und sich vom Tag auf die Nacht vorzubereiten.

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Susanne Gründerin & Beraterin für ätherische Öle
Dr. Susanne Gebert ist Gründerin von „Geschenke made for Mama“ und beschäftigt sich intensiv mit der Anwendung ätherischer Öle im Alltag. Ihr Schwerpunkt liegt auf ganzheitlichem Wohlbefinden, emotionaler Balance und natürlicher Unterstützung bei Stress, Schlaf und Darmgesundheit. In ihrem Blog verbindet sie praktische Erfahrung mit fundiertem Wissen rund um ätherische Öle und natürliche Gesundheitskonzepte.

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